#Schadensregulierung
Dieses Klischee über Versicherungen ist weit verbreitet: „Man zahlt jahrelang – und wenn man sie braucht, zahlen sie nicht.“ Wir haben einmal den Faktencheck gemacht und uns zusammen mit unserem Teammitglied Björn Hepfer das Thema „Schadensregulierung“ bei den Versicherungstherapeuten angeschaut.
Insgesamt sind im Geschäftsjahr 2024 genau 310 Schadensmeldungen bei der SIGNAL IDUNA Bezirksdirektion eingegangen. In der Regel folgt ein klar definierter Prozess: Die Meldung wird geprüft, Unterlagen wie Fotos, Rechnungen oder Kostenvoranschläge werden angefragt und ggf. werden Gutachter oder Sachverständige hinzugezogen. Nach der Deckungsprüfung wird der Schaden reguliert; oder der Antrag wird abgelehnt, wenn der Anspruch unberechtigt ist.
In 226 Fällen ist im vergangenen Jahr für die Versicherungsnehmer alles glatt gelaufen. So wurden für Reparaturkosten, Wiederbeschaffung, Geldersatz etc. insgesamt 355.000 Euro überwiesen. Bei 52 Schadensmeldungen hingegen wurde die Hauptverwaltung eingeschaltet. „Das kann unterschiedliche Gründe haben“, erläutert Björn Hepfer. „Wenn die Schadenssumme einen gewissen Betrag überschreitet, Rechtsanwälte hinzugezogen werden oder der Verdacht auf Versicherungsbetrug besteht, sind wir angehalten, die Fälle nach Dortmund weiterzuleiten.“
Bei rund 85 Prozent aller Fälle konnten aber die Versicherungstherapeuten direkt tätig werden. Und wie oft musste Björn Hepfer als Leiter der internen Schadenregulierung eine Kundin oder einem Kunden eine Ablehnung übermitteln? „Im vergangenen Jahr war das gerade einmal in drei Fällen notwendig“, so der erfahrene Schadensregulierer. „Meist geht es in diesem Zusammenhang um bauliche Mängel, die von keiner Versicherung abgedeckt werden.“
3 von 310 Fällen – das sind 0,9 Prozent. „Wenn Kunden die Zahl hören, sind sie meist sehr erstaunt“, weiß Björn Hepfer zu berichten, dem eine schnelle Abwicklung sehr wichtig ist: „Das gehört zu unserem Service dazu. Das zeichnet uns aus.“ Liegen alle notwendigen Unterlagen und Infos vor, geht es in der Regel recht fix. Nicht selten ist durch Echtzeitüberweisungen die Entschädigung sofort verfügbar, beziehungsweise nach zwei bis drei Werktagen.
3 abgelehnte und 226 bewilligte Anträge sowie 52 Überstellungen an die Hauptverwaltung: Das ergibt doch nicht 310, sondern nur 281? „Das ist richtig. In 29 Fällen mussten wir den Vorgang schließen“, klärt Björn Hepfer auf: „Oft fehlt beispielsweise eine Rechnung, obwohl der Fall eigentlich eindeutig ist. In solchen Fällen schreiben wir Erinnerungsmails oder versuchen den Kunden telefonisch zu erreichen. Wenn aber nach einer gewissen Zeit keine Rückmeldung erfolgt, dann wird der Fall geschlossen.“
Wahnsinn – da hat jemand Anspruch auf eine Schadenssumme und macht von seinem Recht keinen Gebrauch. „Da hört man mitunter sehr abstruse Geschichten“, so Björn Hepfer.
Auf jeden Fall können wir das Klischee in Bezug auf Versicherungen – siehe oben –widerlegen. Die Versicherungstherapeuten sind ein zuverlässiger Partner, und die dort tätigen Experten sorgen dafür, dass die Hilfe im Schadensfall auch schnell ankommt.
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